Der Handelstag auf dem Kanal B war von einer ruhigen Marktdynamik geprägt, wobei die Sprecher technische Probleme mit ihrer Hardware thematisierten, während sie die aktuelle Marktlage analysierten. Im Fokus stand die Anwendung der Opening Range Breakout Strategie auf Basis eines 15-Minuten-Zeitfensters. Die Teilnehmenden diskutierten intensiv über die Struktur des Marktes, insbesondere über die Bedeutung von wöchentlichen Tiefs sowie die Interpretation von Candlestick-Wicks, die als Indikatoren für eine mögliche Richtungsänderung oder einen Short-Squeeze interpretiert wurden. Trotz des anfänglich seitwärts tendierenden Marktes konnten die Akteure durch die Identifikation von Setups im Bereich des VWAP und durch die Nutzung von Support- und Resistance-Zonen nach eigenen Angaben erfolgreich agieren.
Ein zentraler Punkt der Diskussion war die psychologische Komponente des Tradings und die Notwendigkeit, diszipliniert zu bleiben, besonders wenn der Markt in einer Phase des "Choppens" feststeckt. Es wurde betont, dass für einen erfolgreichen Trade nicht jede Marktbewegung mitgenommen werden muss, sondern dass das Abwarten auf klare Bestätigungen – etwa durch das Durchbrechen der Opening Range – entscheidend sei. Die Sprecher reflektierten zudem über ihre Handelsstatistiken und die Bedeutung eines soliden Risikomanagements. Zum Ende der Session hin zeigten sich positive Signale durch ein Ansteigen des Kurses, was die zuvor besprochene Bullish-Prognose unterstützte und von den Anwesenden als Bestätigung ihrer analytischen Herangehensweise gewertet wurde.