Fokus: NQ, punktebasiert · Stil: Opening Range Breakout auf 5- und 15-Minuten-Basis · Sendezeit: ab ca. 15:00 Uhr MEZ, mit Vorlauf vor dem US-Open
Ein Kanal mit sichtbarer Struktur. Vor dem US-Open wird die Tagesrange kartiert, Widerstand und Support werden als konkrete Marken notiert, danach wird auf einen Ausbruch aus der Opening Range gewartet — und wenn keiner kommt, wird eben nicht gehandelt. Wer Streams sucht, in denen jemand diszipliniert eine einzige Methode durchzieht, ist hier richtiger als bei den meisten.
Eine Methode, konsequent gespielt
Im Zentrum steht der Opening Range Breakout. Die 5- und die 15-Minuten-Range nach Handelsbeginn werden ausgemessen, ihre Grenzen dienen anschließend als Support und Resistance, und erst ein bestätigter Ausbruch löst einen Long oder Short aus. Ergänzt wird das durch gleitende Durchschnitte als Trendfilter, das Beobachten von Liquiditäts-Sweeps und das Schließen offener Dochte im Chart.
Auffällig ist die Konsequenz beim Gewinnmitnehmen. In Seitwärtsphasen werden zehn bis fünfzehn Punkte eingesammelt statt auf die große Bewegung zu hoffen — mit der ausdrücklichen Begründung, dass schnelle Kursumkehren genau die Trades erwischen, die zu lange laufen. An guten Momenten steht das gegen Trades mit 40 und über 60 Punkten aus derselben Session.
Wiederkehrend ist auch die Warnung vor dem eigenen Setup: In zähen Ranges werden Ausbrüche gezielt zu Fallen, und wer den Breakout blind spielt, sammelt unnötige Rückschläge ein. Der Rat lautet dann, auf ein Retracement zu warten statt in die Bewegung zu springen.
Nachrichten bestimmen den Tagesablauf
Der Terminkalender ist Teil der Analyse, nicht Beiwerk. Vor Inflationsdaten wird die Erwartungshaltung ausdrücklich heruntergeschraubt, nach der Veröffentlichung wird die Reaktion abgewartet statt vorweggenommen. Eine der beobachteten Sessions bestand über weite Strecken aus genau diesem Abwarten — inklusive der offenen Ansage, dass heute kaum etwas zu holen ist.
Der Chat ist eingebunden, aber moderiert: Es gibt Stimmungsumfragen zur Marktrichtung, und bei unpassenden Kommentaren werden Nutzer auch mal stummgeschaltet.
Worauf du dich einstellen solltest
- Sehr viel Warten. Die Methode lebt davon, Setups auszulassen. An Seitwärtstagen kann das heißen, dass stundenlang kein Trade zustande kommt.
- Auch hier Rabattcodes. Vergünstigte Konten bei mehreren Anbietern werden im Stream beworben — weniger dominant als anderswo, aber vorhanden.
- Vertretung möglich. In den bisher erfassten Sessions moderierte nicht der reguläre Host; er pausierte in dieser Woche. Format und Methode blieben gleich, der Ton kann abweichen.
- Genannte Ergebnisse sind Einzelfälle und stammen aus den Aussagen im Stream. Wir können sie nicht überprüfen.
Für wen sich das lohnt
Für alle, die eine klar umrissene Methode im Live-Einsatz sehen wollen, statt einer Sammlung von Konzepten. Der Opening Range Breakout ist schnell erklärt und schwer durchzuhalten — dieser Kanal zeigt vor allem das Durchhalten, samt der Tage, an denen es nichts einbringt.
Wer dagegen wissen will, wie sich der Alltag mit mehreren Funded-Accounts anfühlt, findet in unseren anderen Kanal-Profilen mehr dazu. Prop-Firm-Regeln kommen hier vor, stehen aber nicht im Mittelpunkt.
Wir fassen die Sessions dieses Kanals redaktionell zusammen: welche Setups liefen, wo Einstieg, Stop und Ziel lagen, wie der Marktkontext war – und was über Prop-Firm-Regeln, Drawdown und Auszahlungen gesagt wurde.
Warum ohne Namen? Wir nennen den Kanal erst, wenn eine Zusammenarbeit vereinbart ist. Die Zusammenfassungen beruhen auf öffentlich zugänglichen Livestreams und geben ausschließlich unsere eigene redaktionelle Einordnung wieder – ohne wörtliche Zitate und ohne Bildmaterial aus den Streams.
Diese Einordnung beruht auf den bisher erfassten Sessions (Stand: 12. August 2026) und wird fortgeschrieben, je mehr Sendetage wir dokumentiert haben.